Nowa inicjatywa UC Noyce: Promowanie równości zdrowia mózgu kobiet

Die UC Noyce Initiative zielt darauf ab, die Geschlechtergerechtigkeit im Bereich der Hirngesundheit von Frauen in der Neurowissenschaft zu fördern. Unterstützt von fünf UC-Campusstandorten, strebt die Initiative an, den Ansatz zur Hirnforschung zu verändern, der historisch gesehen auf Männer als den Standard fokussiert hat. Emily Jacobs, Leiterin der Ann S. Bowers Women’s Brain Health Initiative (Bowers WBHI) und Professorin an der University of California, Santa Barbara, betont, dass nur 0,5% der wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Hirnbildgebung spezifische gesundheitliche Faktoren von Frauen berücksichtigen. Bowers WBHI zielt darauf ab, dies zu ändern, indem sie gemeinsame Forschung durchführt, die aufzeigt, wie das Gehirn auf Schwangerschaft, Menopause, den Menstruationszyklus, hormonelle Kontrazeptiva und viele andere Faktoren reagiert.

Die Arbeit von Bowers WBHI hat bereits zahlreiche Zusammenarbeiten mit Wissenschaftlern von anderen Universitäten wie der Stanford University, der Cornell University und der University of California, San Diego angestoßen. Ein Beispiel ist die laufende MRT-Studie zu Frauengehirnen, unterstützt durch Daten von verschiedenen UC-Campusstandorten. Dies wird die umfassendste Datenbank zur Hirnbildgebung speziell zur Frauengesundheit generieren. Die Datenbank wird in OpenNeuro integriert, einer kostenlosen und offenen Plattform, die Daten sharing mit der globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft ermöglicht.

Die UC Noyce Initiative beschränkt sich jedoch nicht nur auf Bowers WBHI. In den kommenden Jahren plant die Initiative, 12 neue Forschungsprojekte zu finanzieren, darunter Themen wie die Überwachung des Wohlbefindens des Fötus während der Geburt, künstliche Intelligenz im Bereich der Cybersicherheit, dynamische Modelle der Übertragung von Infektionskrankheiten, Bekämpfung von Fehlinformationen über Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in sozialen Medien und vieles mehr.

Diese innovative Initiative ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit im Bereich der Hirngesundheit von Frauen durch Unterstützung und Zusammenarbeit zwischen Universitäten. Sie schafft einen neuen Raum für neurologische Forschung, der biologische Unterschiede und den Einfluss des Geschlechts auf die Gehirnfunktion berücksichtigt. Die Zukunft der Hirnforschung wird zweifellos noch aufregender und vielfältiger sein dank dieser Initiative.

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